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Genau dafür - Und wofür?

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Existenzangst.

Da sitzen und grübeln wird das Problem nicht lösen. Ständig schreiben irgendwelche dummen Menschen “Tut was! Unternehmt was! Ändert was!” Blablablabla. Will ich aber nicht. Ich will den ganzen Tag da sitzen und grübeln.

(Weil ich weiß, dass es nichts bringt.)

Und anstelle von Schularbeiten schreib ich jetzt diesen blöden Text, der mir nur noch mehr verdeutlicht, wie sinnlos das alles hier ist.

Ich will ja was tun, ehrlich. Ich will lernen, gute Noten schreiben, einen guten Abschluss machen, studieren, xyz blabla. Aber. Ich will es nicht tun. Oder, es nicht so nicht wollen. Ja. Ich hasse dieses Gefühl, dass irgendetwas in mir keine Lust darauf hat und sich mir völlig in den Weg stellt.

Scheiße.

Und das hier machts auch nicht besser.

Im Gegenteil.

Vielleicht ist das ja alles gar nicht richtig, was bisher als richtig oder  wichtig galt. 

Vielleicht ist das jetzt gerade die beste Gelegenheit, nochmal alles zu überdenken.

(Nur um es dann doch wieder so wie früher zu machen.)

Ich hab keine Motivation, keine Lust.

Da ist was, was mir ständig Stromschocks im Hirn verpasst und mich so am Denken hindert.

Ich sollte es loswerden.
Ich sollte tonnenweise Pizza, How i met your mother, Musik, Rauch, Musik, Frischluft, Hundegeruch, Rauch, Bilder und black stories in meinen Kopf pressen.

Vielleicht hilft das ja.

Oder auch nicht.

Mir egal.



Zeitmaschinen aus Müll

 

sie geben heute keinen fick

und machen sich um morgen Sorgen

jeder sein eigener flick - sein eigener Reißer

es ist vorbei, unvertont

die Melodien der Ironie

im Unterton

Frittenbude

Gerade gelesen und gedacht: Es gibt wirklich Menschen die so denken? 
Glauben die wirklich, das würde etwas besser machen? Glauben die echt, dass dann wieder alles gut ist? Wenn mir das jemand sagt? Dass er für mich da ist?
Was nützt mir denn das, wenn ich gesagt bekomme, dass jemand für mich da ist, nur um mich bei der nächsten Gelegenheit allein im Regen stehen zu lassen?Was nützt mir denn deine bescheuerte SMS, in der steht, dass es dir leid tut, und du das nie wieder tust? Deine nächste Chance kommt bestimmt.
Bin kein Pessimist, ehrlich nicht, aber ich versteh nicht, was Worte denn immer alles bezwecken sollen. Worte sind so unvollständig, unmächtig und falsch. 
Ich krieg Schüttelfrost, wenn ich mit ansehe, wie wichtig für manche Worte sind. 
“Er hats aber versprochen! Er hats gesagt, ganz sicher!”
Tja. Verloren. 
Verlasst euch doch nicht auf Andere. Ich dachte, das wär jetzt auch schon bis zur letzten Reihe durchgesickert. Nein?

Gerade gelesen und gedacht: Es gibt wirklich Menschen die so denken? 

Glauben die wirklich, das würde etwas besser machen? Glauben die echt, dass dann wieder alles gut ist? Wenn mir das jemand sagt? Dass er für mich da ist?

Was nützt mir denn das, wenn ich gesagt bekomme, dass jemand für mich da ist, nur um mich bei der nächsten Gelegenheit allein im Regen stehen zu lassen?
Was nützt mir denn deine bescheuerte SMS, in der steht, dass es dir leid tut, und du das nie wieder tust? Deine nächste Chance kommt bestimmt.

Bin kein Pessimist, ehrlich nicht, aber ich versteh nicht, was Worte denn immer alles bezwecken sollen. Worte sind so unvollständig, unmächtig und falsch. 

Ich krieg Schüttelfrost, wenn ich mit ansehe, wie wichtig für manche Worte sind. 

“Er hats aber versprochen! Er hats gesagt, ganz sicher!”

Tja. Verloren. 

Verlasst euch doch nicht auf Andere. Ich dachte, das wär jetzt auch schon bis zur letzten Reihe durchgesickert. Nein?

Was? Nein? Spinnst du, halt die Klappe. Red nicht so dumm daher! Fresse.

Ich las das Wort zuviel, und wusste die Lösung. Auf meinem Weg zur Schule komm ich an mehreren Werbetafeln vorbei. Ich weiß nicht mehr welche Werbung das war, und ich weiß auch nicht mehr wie der ganze Satz lautete, ich weiß nur noch, dass mir dieses eine kleine Wort wie Säure in den Augen brannte.

ZUVIEL.

In so großen, schwarzen, fetten Buchstaben. Viel zu groß. Man hätte es aus einigen hundert Metern Entfernung lesen können. Glaube ich. Ich weiß nicht wie viel einige hundert Meter sind. Aber vermutlich auch zuviel.

Zuviel Konsum, zuviel Scheiße, zuviel Kälte, zuviel Stress, zuviel Gerede. Sinnloses Gerede. Zuviel von fucking allem. Zuviel, zuviel, zuviel. 

Eigentlich ist es ganz klar, dass wir da irgenwann mal überschwappen. Und alles auskotzen was keinen Platz mehr hat. Dabei wird nicht das Unnötige aussortiert, sondern das, was einfach zuviel war. 

Ihr seid zuviel. Und ich. Ich bin für euch zuviel. Und ich bin für mich selbst auch viel zu viel.

Ruhe. Ruhe ist die Party der Sinne. Und so gut. Ich brauch Ruhe.

Von Ruhe krieg ich nie zuviel. Glaube ich.

Irgendwann kommt der Tag, da will man seinem früheren Ich über den Kopf streicheln und flüstern: “Alles wird gut, glaub mir, es wird alles gut. Ich weiß es.”

Boah ey.

Ich hasse diese ewige “Wenn das Leben nicht schön ist, mache ich es mir schön…” Scheiße, weil das nämlich nicht stimmt. Ihr könnt ja gerne Limonaden aus den Zitronen machen, die euch das Leben gibt und sie dann trinken, aber es wird sich nicht viel verändern, ehrlich. Ich hasse diese Menschen, die meinen sie ganz alleine könnten alles verändern, weil das nicht stimmt, weil jeder fucking Mensch auf seine fucking Umwelt angewiesen ist. Und wenn die nicht mitspielt wird die Limonade sehr sehr bitter schmecken. Nur mal so. Am Rande. Und so.

Kennst du das wenn man spürt, wie die Glückshormone durch den Körper rasen?

Die Couch stand, der Fernseher stand, und war angeschlossen. Es wurde nur das Allernötigste angesteckt, selbst dass das Bild nicht gestochen scharf sondern leicht verzerrt war störte uns außnahmsweise heute nicht. 7 Pizzaschachteln, und 2 Alufolienbehälter landeten auf dem Tisch, wurden aufgerissen und im nächsten Moment sah ich in erschöpfte, zufriedene und gierige Gesichter. Es war still. 

“Warum sagt niemand was?”, fragtest du. “Weil ich essen muss! ESSEN!”, und demonstrierte es mit einem riesen Bissen meiner Pizza. Das Pizzabrot hat uns der Italiener geschenkt. Es war sehr kross. Und schwarz.

Kurz hielt ich inne, um sicherzustellen, dass alle so schmatzten wie ich. Und das taten sie. 

Ich musste lächeln, bevor ich mir das nächste Stück in den Mund schob.

“Alter, bin ich fertig. Ich bin für Fernseher an und einfach nur… nichts was mit körperlicher Anstrengung zu tun hat.”

“Okay. Gib mir die Fernbedienung. Und mach uns ‘ne Shisha.”

“Ja man. Rauchen. Jetzt.”

Alle Anderen ließen sich zurückfallen, so auch ich. Erschlagen vom Essen, von dem anstrengenden Tag. Wieder musste ich unwillkürlich lächeln. 

“Kennst du das, wenn man spürt, wie die Glückshormone durch den Körper rasen?”

Ihr habt nur gelacht, aber ich war mir sicher, ihr kennt es.

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